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Mobbing

"To mob" (aus dem Englischen) bedeutet "sich auf etwas stürzen, über etwas/jemanden herfallen".

Der Begriff "Mobbing" steht für den "Psychoterror am Arbeitsplatz"
Beim Mobbing kommen folgende Aktionen systematisch, zielgerichtet und wiederholend vor:

• Der/die Vorgesetzte schränkt meine Möglichkeit ein, mich zu äußern
• Ständige Kritik am Privatleben
• Anschreien und lautes Schimpfen
• Man spricht nicht mehr mit mir
• Den Arbeitskollegen/innen wird verboten, mich anzusprechen
• Versetzung in einen Raum weitab von den Kollegen/innen
• Hinter meinem Rücken wird schlecht über mich gesprochen
• Man verbreitet Gerüchte
• Man imitiert Gang, Stimme oder Gesten um mich lächerlich zu machen
• Man nimmt mir jede Beschäftigung am Arbeitsplatz, so dass ich mir nicht einmal Aufgaben ausdenken kann
• Man gibt mir Aufgaben, die weit über oder weit unter meiner Qualifikation liegen.
• Man gibt mir kränkende Arbeitsaufgaben
• Zwang zu gesundheitsschädlichen Arbeiten
• Androhung körperlicher Gewalt
• Körperliche Misshandlung
• Sexuelle Handgreiflichkeiten


Mobbing bedeutet aber nicht dass einzelne dieser Punkte einmalig angewendet werden, sondern stetig und in wechselnder Folge. Überlegen Sie sich auch selbst, ob Sie mit Ihrer Sprache, Gestik, Mimik oder mit dem allgemeinen Auftreten, selbst einen Angriffspunkt für Mobbing bieten.
Wenden Sie einzelne dieser aufgeführten Punkte gegen Andere an, so brauchen Sie sich sicherlich nicht wundern, wenn diese sich gegenüber Ihnen mit den gleichen Mitteln wehren.

In der Regel verläuft Mobbing in diesen vier Phasen
1. Phase
Zu Beginn des "Terrors am Arbeitsplatz" steht meistens ein ungelöster oder schlecht bearbeiteter Konflikt.

2. Phase
An die Stelle des Konfliktes tritt die einzelne Person, die immer häufiger gekränkt wird. Das Selbstwertgefühl dieser Person nimmt ab. Die Person gerät in die Rolle des Außenseiters.

3. Phase
Der Konflikt eskaliert. Durch die andauernden Demütigungen ist das Opfer so verunsichert, dass darunter die Arbeit leidet. Der Betroffene gerät ins Kreuzfeuer der Kritik und gilt als "Problemmitarbeiter". Ihm drohen arbeitsrechtliche Maßnahmen.

4. Phase
Mobbing endet für das Mobbing-Opfer sehr häufig mit dem Verlust des Arbeitsplatzes. Entweder kündigen die Betroffenen selbst, weil sie dem psychischen Druck nicht mehr aushalten oder sie werden gekündigt bzw. willigen in einen Auflösungsvertrag ein. Häufig leiden die Mobbing-Opfer auch unter psychosomatischen Krankheiten. Es folgen lange Krankschreibungen. Im Extremfall kann sogar die Erwerbsunfähigkeit stehen.

DENKEN SIE DARAN:
Es gibt immer zwei Ansichten einer Wahrheit.
Eine subjektive und eine objektive Wahrheit.
Subjektive Wahrheit ist so, wie wir diese selbst sehen.


TIPP :

Fühlen Sie sich gemobbt oder glauben Sie dass in Ihrem Unternehmen jemand Mobbing bereibt ? Scheuen Sie sich nicht uns anzufragen !


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